Es fühlt sich gut an, Vergangenheit hinter sich zu lassen. Loszulassen, Störendes zu eliminieren, weil man etwas Neues gefunden hat, das einen ausfüllt. Zur Gänze. Vielleicht merke ich erst jetzt, wie satt ich das alles hatte und habe. Und diese neue Form des Hoffens auf Besseres ist in jedem Fall bereichernd, verstörend betörend.
Sollte sich noch irgendwann einmal eine der überflüssigen, offensichtlich unterbeschäftigten und frustrierten Personen dazu aufschwingen, mir wegen S. und den Meldungen auf ihren altrosafarbenen - oder einer der anderen zahlreichen und nicht minder geschätzten - Seiten eine Mail zu schreiben, verschwendet diese Person ihre und meine Zeit und Energie. Ich äußere mich nicht dazu, selbst wenn die Mails, die ich bekommen habe, von so boden- und grenzenloser Beschränktheit Zeugnis ablegen, daß es fast schade ist, sie nicht zu veröffentlichen; S. mag die Dinge sehen, wie sie will, sie mag schreiben, was sie will, es sind ihre Seiten, es ist ihr Leben, das sie derart öffentlich macht, aus welchen Gründen auch immer. Ich sehe ein paar, die meisten Dinge anders als sie, aber was das genau ist, das geht niemanden etwas an. Wäre das von Belang, hätten wir eine funktionierende Beziehung, und da das sicherlich nicht so war und ist, brauche ich keinerlei Streitgespräche mit Menschen führen, die meinen, das besser beurteilen zu können. Solche Dinge bespreche ich nicht im Internet, wo es jeder lesen kann, soetwas berede ich mit den Menschen, die mir etwas bedeuten oder die mehr kennen als die einseitigen Schimpftiraden, die ab und zu über mich losgelassen werden. Ich betrachte dieses Kapitel meines Lebens als beendet, und wenn das ein paar Uneinsichtige nicht verstehen wollen, ist das deren Privatvergnügen. Allenfalls bringen mich deren Verbalrülpser zum Lachen, darum sollte man sich Schreiben an mich mit oben genannten Inhalten sparen. Das schrieb ich schon öfter, das ist das letzte Mal, daß ich mich dazu äußere. Ich bedanke mich.