18.5.04


Nennen wir es mal Eu-Streß, was ich zur Zeit erlebe. Freudige Erwartung und Nervosität gepaart mit eifriger Geschäftigkeit. Normalerweise erscheint es mir so, daß es für mich existenziell wichtig ist, ruhig, mit Zeit und Muße mein Leben leben zu können. Zeit zu haben für den Augenblick, den ich dann mit einem Mittelmaß an Langeweile und innerer Reflektion vorübergehen lasse. Nur manchmal erfasst auch mich ein Tatendrang, der mir fast schon wieder unheimlich wird: Die Universität mal wieder häufiger mit Anwesenheit beehren, an sportlichen Aktivitäten teilnehmen und frischgefasste Vorsätze in die Tat umsetzen. Natürlich ist ein solches Gebilde fragil, aber ab und zu ist es auch wieder erfreulich, wenn man merkt, daß man in sich doch noch Kraft zur Veränderung finden kann.

Die Forderung des heutigen Tages: Alten Leuten sollte man das Besuchen von Supermärkten verbieten dürfen.

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