Was reden die da von Deutschland? Das Problem tritt überall auf, wo neue Studienordnungen implementiert wurden. Der Wechsel vom alten in das neue System ist immer eine Tragödie, denn die neuen Systeme sind oft noch nicht ausgeklügelt und werden immer wieder umgestellt, die alten Systeme werden dann von sogenannten Langzeitstudenten beibehalten, die meist berufstätig sind und es sich nicht leisten können, in die verschulten neuen Studiengänge zu wechseln, wo Blockseminare und Vorlesungen mal von morgens bis abends durchgehen können.
Als quasi Autodidakt darf man sich dann durch das Studium mogeln, von Vorlesungen, Seminaren und professorenbetreuten Praktika darf man da nur träumen. Der Wechsel wird einem nahegelegt, und je länger man den hinauszögert, umso unangenehmer wird die Chose. Zeitverluste, Anrechnungsprozeduren, die monatelange dauern können: Die Universität als bürokratisches Monster, so lernt man seine Alma Mater von der richtigen Seite kennen und hassen. Als Alumni, wenn ich diese ganze Scheisse hinter mir gelassen haben werde (man beachte das Futur und den Indikativ), werde ich alles tun: Nur nicht dem Alumni-Club beitreten.